Dez 292010
 
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FRANKFURT (Dow Jones)–Seitwärts bewegt sich der Wechselkurs von Euro zu Dollar am Mittwochnachmittag. Auch bei den übrigen bedeutenden Währungsrelationen gibt es kaum Bewegung.

Devisenhändler sprechen von einem typischen Jahresendgeschäft, geprägt von Nachrichtenarmut und spärlichen Umsätzen. Relevante Konjunkturdaten gibt es keine, so dass das Geschäft auf der Stelle tritt.

Charttechnisch bewegten sich Gemeinschaftswährung und Greenback im Niemandsland, sagt ein Händler. Erst ober-, respektive unterhalb der Marken von 1,33 USD und 1,31 USD entstünde Handlungsbedarf. „Zur Zeit sind aber keine Einflüsse zu erkennen, die Euro und Dollar aus dieser Spanne herausbewegen könnten“, heißt es von den Devisenanalysten der HSH Nordbank.

Unterdessen verweist die UBS auf eine im Januar dem Dollar holde Saisonalität. Seit 1980 habe die US-Währung in diesem Monat zur Outperformance tendiert und im Schnitt 1,51% zugelegt. Damit sei der Januar historisch der mit Abstand beste Monat für den Dollar. Angesichts des positiven Ausblicks für die US-Wirtschaft und den eigenen Problemen der G10-Staaten werde der Greenback wohl auch zu Jahresbeginn 2011 zulegen.

Die Feinunze Gold kostete zum Londoner Vormittag-Fixing 1.403,50 USD. Zum Nachmittags-Fixing wurden dann 1.412,50 USD festgestellt. Marktteilnehmer berichten von neu aufgeflammtem Kaufinteresse an dem Edelmetall.

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              Europa        Europa       Europa
              (Mi., 17.40)(Mi., 12.23) (Mi., 7.50)
EUR/USD       1,3176        1,3120       1,3125
USD/JPY        81,93         82,11        82,24
EUR/JPY       107,94        107,74       107,94
EUR/GBP       0,8520        0,8526       0,8531
EUR/CHF       1,2509        1,2485       1,2491
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DJG/mif/cln

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