Dez 172010
 

17. Dezember 2010 Der EU-Gipfel in Brüssel hat sich auf tiefgreifende Maßnahmen zur Rettung der Gemeinschaftswährung Euro geeinigt. Eingeführt werden soll dazu ein sogenannter permanenter Krisenmechanismus, wie Bundeskanzlerin Merkel gestern Abend zum Abschluss des ersten Beratungstages sagte. Dafür hätten sich die Staats- und Regierungschefs der 27 EU-Mitgliedsländer auch auf eine „schmale Vertragsänderung“ des Lissabon-Vertrages verständigt.

Ferner wollen die EU-Staaten laut Merkel ihre Wirtschaftspolitiken enger koordinieren. Das umzusetzen, werde eine „schwierige und interessante Aufgabe“. Zudem habe der Gipfel sich über die Länder der Eurozone hinaus eindeutig zur Stabilität des Euro bekannt. „Das ist ein guter Tag für Europa“, so die Kanzlerin wörtlich, „wir haben wichtige Beschlüsse gefasst für die Zukunft des Euro.“

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